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Bei Landwirten muss mehr Geld ankommen. Milchpreise steigen.

Der Dachverband der Molkereien und Milchverarbeiter in Deutschland geht davon aus, dass Milchprodukte im Supermarkt in den kommenden Wochen noch einmal deutlich teurer werden. “Bei Milchprodukten mit längeren Kontraktlaufzeiten sind die Preissteigerungen im Laden teils noch nicht wirklich angekommen, das wird erst in den kommenden Wochen und Monaten geschehen”, teilte Björn Börgermann, Geschäftsführer des Milchindustrie-Verbandes, auf Anfrage der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (NOZ) mit. Gemeint ist damit Milch, aber auch Käse. “Steigerungsraten von 20 Prozent könnten durchaus möglich sein”, so Börgermann. Am Ende sei dies aber Verhandlungssache zwischen Molkereien und Handelsunternehmen

Karsten Schmal, Vize-Präsident des Bauernverbandes, forderte in der “NOZ”, dass Erlössteigerungen “vollumfänglich” an die Landwirte weitergegeben werden: “Egal ob bio oder konventionell – die Milcherzeugerpreise müssen steigen.” Die höheren Ausgaben für Energie, Futter oder Düngemittel “lassen den bisherigen Anstieg beim Milchgeld de facto verpuffen”, so Schmal. Zudem seien die Landwirte in Sorge, ob beispielsweise Futtermittel für Kühe künftig überhaupt noch ausreichend zur Verfügung stehen.

Angelo D Alterio

Mein Name ist Angelo D Alterio, ich habe diese Webseite im Jahr 2005 gegründet. Damals noch als Foren-Community eingesetzt, habe ich mich im Jahr 2022 entschlossen ein Nachrichten-Portal einzurichten. Ich bin seit 2015 Medien-Meteorologe und haben unter anderem die Unwetteralarm GmbH ins Leben gerufen.
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